Um Tricks oder einen Spamverdacht bei der Website-Optimierung, die eine Suchmaschine eventuell übel nehmen könnte, zu verhindern, sollte man sich zunächst damit befassen, was offensichtlich als solches gewertet wird, was aktuell vermutet wird und was künftig als Spam, Spamverdacht oder Trick angesehen werden könnte.
Vieles in diesem Umfeld kann nur als Vermutung dargestellt werden, da besonders in diesem Bereich die Geheimhaltung bei den Suchmaschinenbetreibern extrem im Vordergrund steht. Entsprechend häufig werden die Änderungen und Verbesserungen zum Auffinden angepasst – die Mechanismen sensibilisiert. Also wieder einmal ein kontinuierliches Thema in der Website-Optimierung, bei dem wir auf jeden Fall empfehlen, eine professionelle Hilfe durch einen SEO in Anspruch zu nehmen.
Grundsatz: Setzen Sie niemals auf Spam und Tricks!
Unterschätzen Sie nicht die recht „intelligenten“ Suchprogramme, bekannt als Spider, Crawler und Robots. Über kurz oder lang stöbern diese Gesellen jeden Spam oder Trick auf. Ich persönlich empfehle hier eher damit zu rechnen, dass solche „bösen“ Taten unmittelbar auffliegen. Als Resultat kann die entsprechende Site im Ranking nach hinten sausen oder wenn es richtig grob kommt, sogar auf einer so genannten „black list“ (auf Deutsch “Schwarze Liste”) landen. Letzteres heißt, dass die Site aus den Ergebnislisten fällt und somit so gut wie verloren ist. Hier hilft eigentlich nichts mehr – die Site ist aus Sicht der Suchmaschinen-Optimierung so gut wie „tot“. Vernünftigerweise sollte man - wenn so ein Fall eintritt - eine ganz neue Website unter einer anderen Domain aufbauen - und zwar exakt nach Richtlinien professioneller SEO.
Nun aber zu den möglichen Kandidaten, die als Spam, Spamverdacht oder Trick angesehen werden könnten.
Nochmals: Bitte lassen Sie unbedingt die Finger von diesen Vorgehensweisen. Mit einem durchdachten Optimierungs-Coaching erreichen Sie üblicherweise mit weniger Aufwand ein vernünftiges und richtiges Ziel.
Zunächst gibt es die typischen „üblen“ Tricks der vergangenen Jahre. Hierzu gehören:
Duplicate Content
Darunter kann eine Website fallen, die keine und zu wenig eigene, einzigartige Inhalte bietet. Bei der sich also duplizierter Inhalt findet. Ihre Site sollte möglichst einen „eigenen“ Charakter haben. Inhalte, die bereits auf anderen Websites veröffentlicht wurden, sollten vermieden werden.
Doorway Pages
Man kreiert unterschiedliche Einstieg-Websites, um so mit einer mehr oder weniger großen Anzahl von angeblich passenden Websites den verschiedenen Anforderungen und Wünschen der Suchenden sowie den Algorithmen der Suchmaschinen als passend zu erscheinen. Ist der Suchende erst mal auf eine dieser Einstieg-Sites gelockt worden, findet er meist kaum Inhalte und soll durch weitere Links auf zum Teil sogar themenfremde Angebote weitergeleitet werden. Auch die Variante, die per JavaScript automatisch auf eine Ziel-Site weiterleitet wird häufig eingesetzt.
Abgesehen davon, dass man sich in hunderten von unterschiedlichen Seiten verliert, einen enormen Zeitaufwand investiert und ein laufendes Anpassen oder Verbessern der verschiedenen Versionen zum Alptraum wird, ist die Gefahr, von den Suchmaschinen gefunden und abgestraft zu werden, nicht gerade gering.
Cloaking
Ein Trick, der benutzt wird, um serverseitig gesteuert (z.B. durch automatische Weiter- oder Umleitungen) unterschiedliche Webseiten unter verschiedenen Bedingungen anzubieten. Ein (eigentlich noch zu verstehender) Grund dafür kann sein, dass man den Code einer Seite, die suchmaschinenoptimiert ist vor Mitbewerbern verstecken möchte. Ein weiterer Grund ist, dass Seiten nur um für Suchmaschinen optimiert zu gelten, so verunstaltet werden, dass man diese dem eigentlichen Besucher der Website nicht mehr zumuten kann oder möchte.
Es werden also mehrere Versionen für bestimmte Ziele erstellt und angeboten. Nicht gerade zu empfehlen, außer Sie möchten Ihre Website für immer aus dem Suchmaschinen-Index verbannen.
Hidden Text – versteckter Text
Man nehme die gleiche Farbe, welche der Hintergrund hat für den eigentlichen Text – und …macht sich bestenfalls lächerlich damit.
Der (absolut falsche) Gedanke dabei ist, auf diese Weise eine Menge von „interessanten“ Keywords auf eine Seite zu packen, so dass der Besucher diese nicht sieht, jedoch die Crawlers dies lesen sollen – was allerdings ein direkter Widerspruch ist zur wirklichen Website-Optimierung. Selbst ein SEO-Amateur kann dies bestätigen und leicht begründen.
Es gibt hier aber auch Möglichkeiten, wie eine Website irrtümlich in den Verdacht versteckten Textes kommen kann. Ein Beispiel: Eine Website hat einen weißen Hintergrund – darauf wird eine Tabelle mit schwarzem Hintergrund gestaltet – die wiederum weißen Text enthält. Eigentlich nicht Böswilliges und es mag, je nach Geschmack auch ganz gut aussehen.
Der Text ist ja auch sichtbar für den Besucher der Site, aber manche Suchmaschinen könnten dies bereits als Spam oder Trick ansehen, da sie es falsch interpretieren oder den schwarzen Hintergrund der Tabelle ignorieren oder diesen einfach gar nicht „sehen“ können.
Weitere Beispiele für versteckten Text sind die Platzierung in einem auf Monitoren nicht darstellbaren Bereich oder die Benutzung von CSS-Befehlen wie „hidden“, etc.
Soweit zu den recht „plumpen“ Versionen von Spam und Tricks, die zu Spamverdacht u. ä. führen können. Es gibt zahlreiche weitere, die wir Ihnen bei Ihren Website-Projekten gerne ersparen möchten. Dafür empfehlen wir Ihnen unser Optimierungs-Coaching, also eine mittel- bis langfristige Begleitung und Beratung zur Website-Optimierung sowie unsere überwiegend für den Inhouse-Einsatz gedachten SEO-Workshops.
